Unsere Sprache – Der Schlüssel zur Potenzialentwicklung

Unsere Sprache – Der Schlüssel zur Potenzialentwicklung

 

In der Regel blockieren Druck, Dis-Stress, Ängste und Sorgen die Potenzialentwicklung eines Menschen. Befindet sich der Mensch hingegen in einer positiven Gefühlslage, kommen seine Potenziale zur vollen Entwicklung. Denn Druck, Dis-Stress und Angst blockieren unsere Synapsen. Diese neuronalen Verknüpfungen in unserem Gehirn sollten nach Möglichkeit durchlässig sein, damit wir auf unsere inneren Ressourcen und Potenziale zugreifen können. Die Synapsen sind in der Regel durchlässig, sobald wir uns in einer positiven und zugleich entspannten Gefühlslage befinden.

 

Und hier kommt unsere Sprache ins Spiel. Denn Worte haben einen enormen Einfluss auf uns und unser Umfeld. Worte können verletzen, Worte können stärken. Worte können motivieren, Worte können demotivieren. Worte können Potenziale unterdrücken, Worte können Potenziale fördern. Je nachdem wie wir unsere Sprache einsetzen, erzielen wir unterschiedliche Wirkungen und Ergebnisse.

Die Aussage „Ich muss heute Nachmittag noch unbedingt den Rasen mähen“ hat auf unsere Psyche eine andere Wirkung als die Aussage „Heute Nachmittag nehme ich mir die Zeit, um in aller Ruhe den Rasen zu mähen und dabei meinen Garten zu genießen“. Bei der ersten Aussage entsteht in der Regel ein gewisses Druckgefühl in uns. Bei der zweiten Aussage kann sich ein Gefühl der Entspannung entwickeln.

Genauso verhält es sich mit der Wirkung unserer Sprache auf andere Menschen. Es ist ein Unterschied, ob eine Führungskraft zu einem Mitarbeiter sagt „Bis heute Abend muss alles erledigt sein“ oder ob die Führungskraft beispielsweise dem Mitarbeiter folgende Botschaft vermittelt „Wenn Sie diese Aufgabe bis heute Abend erledigt haben, dann sind wir genau im Zeitplan für dieses Projekt und können entspannt die weiteren Aufgaben angehen“. Auch hier entsteht bei der ersten Variante eher ein Gefühl des Drucks und bei der zweiten Aussage tendenziell ein motivierendes Gefühl. Das ist ein kleiner, aber feiner Unterschied.

Der erste Schritt für die persönliche Potenzialentwicklung ist es, die Auswirkungen der Sprachmuster auf sich selbst zu erkennen bzw. zu erfühlen. Im Rahmen des Nemeth-Kommunikationsmodells haben wir eine Vorgehensweise entwickelt, die uns bei diesen Schritten unterstützt. Man könnte sich demnach folgende Frage stellen „Fühle ich einen Unterschied zwischen den folgenden Aussagen?“ Aussage 1: „Ich muss mich um meine Familie kümmern.“ Aussage 2: „Ich freue mich für meine Familie da zu sein und ihr den nötigen Rückhalt bieten zu können.“

Sollte es gefühlsmäßig keinen Unterschied zwischen den beiden Aussagen geben, dann ist alles bestens. Sollte allerdings im Gefühlsbereich ein Unterschied bestehen, dann können wir das für uns angenehmere Sprachmuster übernehmen. Dieses Umtrainieren wird aller Wahrscheinlichkeit nicht von heute auf morgen gelingen, da die momentan verwendeten Sprachmuster tief in uns verankert sind. Aber wie heißt es so schön: „Übung macht den Meister“. Damit diese Übung auch spielerisch von statten geht, ist es eine gute Idee sich zu Beginn des Trainings nur ein Wort oder einen Satz vorzunehmen. Ich empfehle hier für den Trainingsstart gerne das Wort „muss“. Hat man 21 Tage lang die Formulierung “ich muss“ beispielsweise mit anderen Formulierungen wie zum Beispiel „ich kann“, „ich freue mich auf…“, „ich entscheide“ ersetzt, kann man sich sicher sein, dass dieses neue Sprachmuster seinen Platz im Gehirn gefunden hat. Prof. Shawn Achor (Harvard University) hat nachgewiesen, dass unser Gehirn bereits nach einen 21-tägigen Training neu programmiert ist. Und wenn man Lust hat, kann man sich nach der ersten 21-tägigen Trainingseinheit das nächste Sprachmuster vornehmen.

Am besten Sie probieren dieses Trainingsprogramm einfach einmal aus und entdecken die Auswirkungen live.

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht Ihnen

Andreas Nemeth

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