Träum weiter!

/ Achtsamkeit, Potenzialentwicklung

Wenn Sie davon träumen, die Steilwand des El Capitan im Yosemite-Nationalpark zu erklimmen, sollten Sie es versuchen! © Stefan Klever

Wenn Sie davon träumen, die Steilwand des El Capitan im Yosemite-Nationalpark zu erklimmen, sollten Sie es versuchen! © Stefan Klever

“You may say I’m a dreamer
But I’m not the only one
I hope someday you’ll join us
And the world will be as one”

– so heißt es im Lied ‚Imagine‘ von John Lennon, in dem der Ex-Beatle seiner Über­zeugung Ausdruck verleiht, dass es die Träumer sind, die die Welt besser machen (könnten). Tatsächlich aber ist es bis heute kein Lob, von anderen als „Träumer“ be­zeichnet zu werden. Verbunden werden damit oft Weltfremdheit, Lebensunfähigkeit u.ä., während ein Realist wohl eher als zupackend und zielorientiert beschrieben werden würde

Ich bedaure sehr, dass die meisten Menschen ihre Träume und Visionen im Laufe der Zeit begraben oder sogar vergessen! Wer Kinder nach ihren Träumen fragt, wird mit einem Wortschwall bedacht, wer das bei Erwachsenen tut, erntet meist Schwei­gen und Nachdenklichkeit. Erzieherische Bemerkungen wie „Das ist doch völlig un­realistisch.“ „Das klappt nie und nimmer.“ „Das Leben besteht aus Kompromissen.“ tragen dazu bei, sich das Träumen abzugewöhnen.

Doch man kann und sollte es sich schnell wieder angewöhnen, und dazu ist man nie zu alt. Sie wollten immer schon ein Buch schreiben, setzen Sie sich hin und fangen Sie damit an. Sie wollen schon lange für mindestens drei Monate durch Südamerika reisen? Fragen Sie morgen Ihren Arbeitgeber, ob es möglich wäre, so lange frei zu bekommen. Sie würden es lieben, Klavier spielen zu lernen? Rufen Sie in einer Musik­schule an, und melden Sie sich für eine Übungsstunde an.

Lassen Sie sich von nichts und niemandem davon abhalten, einige Ihrer Träume zu verwirklichen. Denn ohne Träume und Visionen ist ein begeistertes und eigenverant­wortliches Leben undenkbar!

Schöne Träume wünscht Ihnen
Ihr Andreas Nemeth

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