Süßes Nichtstun

Heute schon gechillt? Nein? Dann nichts wie ab in die Hängematte! © Dasha Petrenko / Fotolia

Heute schon gechillt? Nein? Dann nichts wie ab in die Hängematte! © Dasha Petrenko / Fotolia

Eigentlich gelten die Deutschen ja weltweit als arbeitsame Menschen, und wer jemals in den USA durch eine Gegend gefahren ist, die vorwiegend von den u.a. aus Süddeutschland stammenden Amish People bewohnt wird und deren akkurate Häuser und Gärten gesehen hat, wird nicht bestreiten können, dass diesem Urteil ein Hauch Wahrheit innewohnt.

Aber: Wir können auch anders, nur dass ich es dieses Jahr, genau gesagt vor einer Woche leider glatt verpasst habe, mich an der Manifestation dieser Tatsache zu beteiligen. Am 22. Juli war nämlich „Tag der Hängematte“, dessen Ursprung – wenig verwunderlich – ebenfalls im ‚Land der unbegrenzten Möglichkeiten‘ zu finden ist. Das Ziel dieses Aktionstags, den ich im Übrigen sinnvoller finde als den ‚Tag der virtuellen Liebe‘, der weltweit  – ohne großes Aufsehen soweit ich es mitbekommen habe – am 24. Juli begangen wurde, kann ich voll und ganz unterschreiben: Es geht darum, Menschen zu animieren, abzuschalten, durchzuatmen und das Leben zu genießen. Treue Leser meines Blogs wissen es: Für mich unverzichtbarer Bestandteil eines glücklichen Lebens!

So weit wie in den USA, wo es eine regelrechte Bewegung gibt, die dem ‚Hammocking‘ frönt, ist es hier noch nicht. Am 31. Juli soll aber in Mainz ein Weltrekordversuch gestartet werden, bei dem über 250 Menschen in Hängematten chillen und damit im Guinness-Buch der Rekorde landen. Ich könnte mir auch gut Aktionen im Einzelhandel vorstellen, von Bademoden-Abteilung bis Eiscreme, von Sonnenmilch bis Sommerbekleidung. Vielleicht lässt sich mit süßem Nichtstun ja die Kasse zum Klingeln bringen.

Ihr Andreas Nemeth

Kommentar verfassen

Motivationstipps für Dich
NEMETH INSIGHT NEWSLETTER
Sie können sich jederzeit wieder abmelden.
%d Bloggern gefällt das: