Probleme nutzen

/ Achtsamkeit, Begeisterung, Mindfulness, Motivation, Persönlichkeitsentwicklung, Persönlichkeitstraining, Potenzialentwicklung

Beispiel für den Aufbau eines Subjekt-Radars. © Zukunftsinstitut

Beispiel für den Aufbau eines Subjekt-Radars. © Zukunftsinstitut

Die Überschrift mag beim ersten Lesen etwas seltsam erschei­nen. Doch Sie werden mir sicher zustimmen: Prob­leme lassen sich für ein Unternehmen nutzen, wenn es gelingt, sie zu lösen. Denn das setzt voraus, dass verstanden wurde, wie sie entstan­den sind, und diese Problem- bzw. Fehlerquelle kann in Zukunft vermieden werden. Um ein Problem zu lösen, sind ein wenig Distanz und die Änderung der Perspektive stets probate Mittel. Denn wie sagte bereits Albert Einstein: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“

Harry Gatterer, Geschäftsführer des Zukunftsinstituts, schrieb neulich: „Je mehr Perspektiven wir zu einem Problem einnehmen können, desto mehr Informationen haben wir darüber.“ Dazu gelte es auch, das Problem aus seiner Ab­straktheit herauszuholen und es „mehrdimensional aus der persönlichen Betrachtung heraus zu begreifen“. Denn nur für ein Problem, das persönlich sinnvoll erscheint, kann eine innovative Lösung gefunden werden, so seine Theorie.

Subjekt-Radar hilft, das Problem persönlich zu verstehen

Gatterer empfiehlt die Verwendung eines sogenannten „Subjekt Radars“, dessen Aufbau er am Beispiel der Digitalisierung erläutert. Im Rahmen des Subjekt-Radars werden darauf bezogen Antworten auf folgende Fragen gesucht:

  1. Welche Gedanken kommen mir in den Sinn, wenn ich den Begriff Digitalisierung lese?
  2. Welche Emotionen weckt der Begriff in mir?
  3. Wie wirkt sich die Digitalisierung auf meinen Körper aus?
  4. Wo in meiner persönlichen Umwelt erlebe ich, dass Digitalisierung ein echtes Pro­blem darstellt und wie?
  5. Warum ist Digitalisierung für mich ganz persönlich wichtig?

Schon die Beschäftigung mit diesen Fragen schafft ein solides Fundament, um das Problem zu verstehen. „Sie füttern Ihr unbewusstes Potenzial mit Informationen, in­dem Sie präzise und persönliche Eindrücke erarbeiten“, schreibt Gatterer. Und erst, wenn das geschehen ist, wird es möglich, Lösungen zu finden, die dem Unternehmen nachhaltig nutzen. Probieren Sie es doch einmal aus!

Ihr
Andreas Nemeth


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