Ohne geht’s auch!

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"Tante Olga" in Köln beweist, dass es auch ohne Verpackungen geht. Foto: Homepage Tante Olga

„Tante Olga“ in Köln beweist, dass es auch ohne Verpackungen geht. Foto: Homepage Tante Olga

Das neue Jahr ist zwar bereits seit einigen Tagen angebrochen, aber vielleicht fehlt Ihnen noch ein ansprechender guter Vorsatz, den man durchaus auch noch mit fünftägiger Verspätung fassen kann?! Nun, hier kommt mein Vorschlag: Müll vermeiden – und zwar sowohl privat als auch geschäftlich.

Im vergangenen Jahr habe ich mich an dieser Stelle bereits mit dem Thema Plastikmüll beschäftigt, von dem in unseren Meeren fast sieben Millionen Tonnen herumschwimmen. Anlass war die Selbstverpflichtung des HDE, dass Kunststofftragetaschen nur noch gegen Gebühr an Kunden abgegeben werden. Nachdem es durchaus Stimmen gab, die – überspitzt formuliert – ihr Geschäftsmodell aufgrund dieser Regelung gefährdet sahen, haben sich die Wogen mittlerweile geglättet und – siehe da – durchaus fantasievolle Ideen sind an die Oberfläche gekommen.

Als ein Beispiel von vielen möchte ich hier Breuninger nennen: Ein Paket mit online bestellten Artikeln enthielt keine sinnlosen Gutscheine für Dinge, die man nicht braucht, sondern einen faltbaren Shopper und dazu eine Karte mit der Aufforderung, das gute Stück im Einsatz zu fotografieren und auf Instagram und/oder Facebook zu teilen. Motto: „Zeigen Sie uns, wofür Sie Ihren neuen Alltagsbegleiter nutzen.“ Eine sehr schöne, nachhaltige und zeitgemäße Idee, wie ich finde.

Das gleiche kann man von ‚Tante Olga‘ sagen. Dabei handelt es sich nicht um eine Verwandte, sondern um Kölns ersten verpackungsfreien Laden. Hier gibt es keine Tüten, kein Plastik, keine Schachteln – was gekauft wird, wird in Beutel oder Gläser der Kunden getan, und selbst der Coffee-to-go landet im mitgebrachten Becher.

Gründe genug, um auf Verpackungen zu verzichten gibt es wahrhaftig. Einer davon: Allein die Deutschen produzieren jährlich 11,7 Millionen Tonnen Plastikmüll.

Ihr
Andreas Nemeth

 


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