Nicht reden, machen

/ Achtsamkeit, Dies und das, Potenzialentwicklung

Haben Sie schon mal von einem Babys gehört, das aus Angst vor dem Hinfallen, aufs Laufen lernen verzichtet hätte? Na also! © Jenny Sturm / Fotolia

Haben Sie schon mal von einem Babys gehört, das aus Angst vor dem Hinfallen, aufs Laufen lernen verzichtet hätte? Na also! © Jenny Sturm / Fotolia

Ziele planen und Ziele erreichen sind zwei Paar Schuhe. Zwar ist eine durchdachte und realistische Planung eine gute Ausgangsbasis; eine Garantie dafür, das Ziel zu erreichen, ist sie jedoch ebenso wenig wie ausgiebiges Lauftraining den Zieleinlauf bei einem Marathon.

Frei nach dem Sprichwort „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“ gilt es, nach dem Erstellen der Planung zu handeln. Denn eines haben alle erfolgreichen und begeisterten Menschen gemeinsam: Sie handeln! Sicher kennt jeder von Ihnen Menschen, die beeindruckende Gedankengebäude und Visionen entwickeln und vor dem geistigen Auge auferstehen lassen können. Allein – bei so manchem bleibt es beim ‚geistigen Auge‘. Diese Sorte Mensch kann zwar hervorragend sprechen, vielleicht auch andere mitnehmen und begeistern, aber wenn es darauf ankommt, Dinge anzupacken, hört und sieht man nichts von ihnen.

Das kann verschiedene Gründe haben. Bei manchem ist es die Angst vor dem Handeln – und Angst (es folgt einer meiner liebsten Sprüche) ist ein schlechter Berater! Natürlich kann es passieren, dass man eine Sache angeht, und sie funktioniert nicht. Das ist natürlich nicht angenehm und blamieren tut sich sicherlich niemand gern. ABER: Die Alternative zum Scheitern ist sicher nicht, es gar nicht erst zu probieren. Denn wie sagte Winston Churchill so schön: „Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird.“

In diesem Sinne
Ihr Andreas Nemeth

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