Nerven Sie nicht!

So manches Posting löst beim Follower keine Begeisterung, sondern Haareraufen aus. © foto ARts / Fotolia

So manches Posting löst beim Follower keine Begeisterung, sondern Haareraufen aus. © foto ARts / Fotolia

Dank der digitalen und sozialen Medien ist das Tempo der Kommunikation – auch mit dem Kunden – rasant geworden. Immer mehr Unternehmen setzen Twitter, Instagram, Facebook und Co. zu Marketingzwecken ein und nutzen so die Möglichkeit, ihre Botschaft innerhalb von Sekunden zu multiplizieren. Schnell und einfach ist das Ganze, und da liegt auch schon die Krux bzw. die Verlockung: Denn gerade, weil es so simpel und unkompliziert ist, und es nur wenige Klicks braucht, um die Follower zu erreichen, wird so manches gepostet, was eigentlich keinen interessiert oder kaum einer wissen möchte. Dabei hängen einige Unternehmen in Sachen Online-Marketing scheinbar dem Irrglauben an, dass die Online-User weniger anspruchsvoll wären als andere Konsumenten.

Der Social Media Management-Experte Sprout Social, Chicago (USA), hat sich mit genau diesem Thema beschäftigt und mehr als 1.000 Facebook-, Twitter- und Instagram-Nutzer dazu befragt. Nachfolgend lesen Sie, was Follower am meisten nervt und dazu führt, dass sie sich u.U. in den Sozialen Medien von einer Marke verabschieden:

  • 46% zu viele Promo-Messages
  • 41,1% Posten irrelevanter Informationen
  • 34,9% zu viele Tweets
  • 29,9% Slang oder Jargon, der nicht zur Marke passt
  • 17,9% zu unauffällig
  • 15,3% keine Antwort auf Kommentare

Empfindlich sind die User zudem in Sachen Sprache. Ein gewollt jugendlicher Tonfall erzeugt beispielsweise eher Abneigung. In jedem Fall gilt auch in den Sozialen Medien: Qualität vor Quantität!

Ihr Andreas Nemeth

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