Herausforderung Alltag

Herausforderung Alltag

Das neue Jahr, in dem ich Sie heute ganz herzlich willkomen heiße, ist noch jung. Jung genug jedenfalls, um noch Vorsätze zu fassen, die man auch in zwei Wochen noch einhalten kann und möchte. Zum Beispiel, sich am Ende eines jeden Tages eine Sache ins Gedächtnis zu rufen, die wunderbar war. Oder: Sich jeden Tag fünf Minuten zu nehmen, um sich zu besinnen. Oder: Wenigstens einmal die Woche einen richtig schönen langen Spaziergang zu machen. Oder: Mal wieder die Kopfhörer aufsetzen und ganz in Ruhe Musik hören, und so weiter und so fort.

Porzellanpärchen mit Strohhut (lustige Gärtner) mit Blumenkorb.

Weltweit leben zwei von fünf Menschen mit Dingen, die sie nicht leiden können, die aber ihren Mitbewohnern gehören – und über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. © Pixabay

Sicher ist aber bei allen guten Vorsätzen: Der Alltag wird uns schnell wieder einholen. Mit seiner Hektik und seinem Druck, mit zu wenig Zeit für alles und zu vielen Dingen, für die man sie bräuchte. Was aber belastet die Menschen am meisten, wo liegen die größten Herausforderungen des Alltags? Der schwedische Möbelhändler IKEA hat sich im ‚Life at home‘-Report 2017 damit beschäftigt und dazu 22.000 Menschen in 22 Ländern befragt.

So entsteht Stress im Alltag

In der Studie kristallisierten sich u.a. folgende Spannungsfelder heraus:

  1. Zu viel Besitz in Form von Dingen ist eine der größten Ursachen für Stress. Das Problem mit dem Wegwerfen ist allerdings, dass viele Sachen emotional beladen sind.
  2. Weltweit leben zwei von fünf Menschen mit Dingen, die sie nicht leiden können, die aber ihren Mitbewohnern gehören.
  3. Nur 41 Prozent der deutschen Befragten gaben an, dass sie ihr Zuhause bewusst genießen. Mentale Präsenz wird oft durch den hektischen Alltag, einen anspruchsvollen Job oder auch „Freizeitstress“ außerhalb der Wohnung beeinträchtigt.
  4. Ein Drittel der Befragten finden es schwierig, zuhause eine gesunde Balance zwischen on- und offline zu finden. Immerhin 47 Prozent verbannen das Smartphone zumindest vom Esstisch.

Da gibt es also noch die ein oder andere Schraube, an der man im Jahr 2018 drehen könnte. Ich habe den Werkzeugkasten schon rausgeholt, und Sie?

Ihr
Andreas Nemeth


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2018-01-02T15:53:16+00:00 Mindfulness|0 Comments

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