Glück ist ansteckend

Das Glück im Augenblick erkennen - eine Kunst, die nur wenige beherrschen. © Stefan Klever

Das Glück im Augenblick erkennen – eine Kunst, die nur wenige beherrschen. © Stefan Klever

Jeder einzelne Mensch, der sich als glücklich empfindet, trägt dazu bei, dass sich die Menschen in seiner Umgebung ein wenig besser fühlen. Glück ist genauso ansteckend wie Lachen. Wer lächelnd durch die Straßen geht, dem begegnen mehr fröhliche Gesichter als jemand, dessen Mundwinkel nach unten zeigen – das hat jeder schon bemerkt.

Schade ist es jedoch, dass die meisten Menschen ihr persönliches Glück auf einige wenige Höhepunkte reduzieren. Und nur wenn diese Highlights – sei es die erste eigene Wohnung, die Traumreise in die Karibik, die Hochzeit, die Geburt eines Kindes, die Beförderung am Arbeitsplatz, der Porsche – eintreten, sind sie auch tatsächlich glücklich.

Doch sind wir mal ehrlich – das Leben besteht schätzungsweise zu höchstens fünf Prozent aus diesen Highlights. Jedenfalls prägen sie nicht den Alltag, und wenn man ehrlich ist, wäre das auch ganz schön langweilig. Aber sind deswegen 95 Prozent des Lebens schlecht oder unglücklich? Vermutlich kennen Sie meine Antwort darauf bereits: Nein! Aber viele Menschen nehmen die kleinen Momente des Glücks leider nicht bewusst wahr. Stattdessen konzentrieren Sie sich auf den Mangel, leiden darunter, dass sie Ziele nicht schnell genug erreichen, anstatt die schönen Augenblicke zu genießen, die sie auf dem Weg dorthin erleben.

Das ist der traurige Grund, warum sich in einem der reichsten Länder dieser Erde noch nicht einmal 20 Prozent der Menschen als glücklich bezeichnen. Europaweit liegt Deutschland nur auf Rang zehn. Ich finde das sollten wir ändern – denn glücklicherweise, ich sagte es bereits – ist Glück ja ansteckend!

Ihr Andreas Nemeth

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