Design Thinking: Ein Weg hin zu neuen Ideen

Was zunächst nach Chaos aussieht, kann sich wenig später als innovative Idee entpuppen. © Pixabay

Was zunächst nach Chaos aussieht, kann sich wenig später als innovative Idee entpuppen. © Pixabay

Schon häufiger habe ich an dieser Stelle den Blick über den Tellerrand empfohlen, um das vorhandene Potenzial für neue Ideen und innovative Konzepte wirklich auszuschöpfen. Nun gibt es auf dem Weg zur Ideenfindung ganz unterschiedliche Möglichkeiten, wie zum Beispiel das Brainstorming, bei dem Gedanken kleinerer Gruppen zunächst eher ungeordnet und spontan vorgebracht werden. Derzeit besonders „angesagt“, ist eine etwas strukturiertere Vorgehensweise namens Design Thinking, das von der amerikanischen Design- und Innovationsagentur Ideo entwickelt wurde und vermarktet wird.

Unterschiede trennen nicht, sondern eröffnen Potenziale

Das Interessante auch und gerade für den Handel an diesem Ansatz ist, dass er radikal von der Kundenperspektive ausgeht und auf Kundenbedürfnissen und -erwartungen basiert. Der Prozess besteht insgesamt aus dem Design Thinking (Entwickeln von kundenzentrischen Lösungen), dem Design Doing (Umsetzung der Ideen zu Prototypen bzw. Konzepten) und dem Design Beinig (Integrieren der Lösungen in den Arbeitsalltag). „Über den Tellerrand“ wird beim Design Thinking insofern geschaut, als dass interdisziplinäre Teams bzw. abteilungsübergreifende Gruppen unbedingt zum Vorgehen gehören, genauso übrigens wie variable Raumkonzepte. Durch die unterschiedlichen beruflichen Perspektiven, aber auch durch kulturelle, Alters- und Geschlechterunterschiede erhofft man sich, vielfältigere Sichtweisen und eine breitere fachliche Basis.

Spätestens in der zweiten Phase, dem Design Doing, kommt der Kunde zu Wort. Auf diese Weise soll in einem relativ frühen Stadium gewährleistet werden, dass noch im Entwicklungsprozess Veränderungen bzw. Verbesserungen in das Produkt bzw. Konzept einfließen können. Es gibt kein Scheitern, sondern nur einen Lernprozess! Voraussetzung für das Design Being schließlich ist nicht nur die Offenheit der Mitarbeiter gegenüber der Methode, sondern auch die Bereitschaft der Führungsebene, den Mitarbeitern Platz für Design Thinking, also Denken ‚out of the Box‘ zu geben.

Ihr
Andreas Nemeth


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