Den Pegel hochhalten

Den Interessenpegel hochzuhalten, kann man trainieren. © Jürgen Feldhaus / Fotolia

Den Interessenpegel hochzuhalten, kann man trainieren. © Jürgen Feldhaus / Fotolia

Wer öfter mal Kongresse besucht, studiert hat oder sich mit theoretischem Hintergrund beschäftigen muss (und das lässt sich im Leben ja kaum vermeiden), weiß, dass es nicht immer leicht fällt, aufmerksam zu bleiben. Das kann am Vortragenden liegen – eine Bekannte erzählte beispielsweise von einem Politologie-Professor, der das Wort Vorlesungen wörtlich nahm und komplett emotionslos aus seinen Büchern vorlas, kann aber auch an einem selbst liegen. Entweder weil das Interesse fehlt oder weil man den Inhalt des Vortrags schon gefühlte 1.000 Mal gehört hat. Denken Sie nur daran, wenn Ihnen die Sicherheitsbestimmungen vor Abflug erklärt werden … Wann haben Sie da das letzte Mal aufmerksam zugehört?

Gerade für erfolgreiche Gespräche und Verhandlungen ist es jedoch immens wichtig, hinzuhören. Und deswegen sollten Sie Ihren Interessenpegel trainieren. Das können Sie im Grunde immer und überall. Ob Ihnen nun ein Bekannter, der im IT-Bereich arbeitet, eine Neuerung schildert, ob Sie die Wirtschaftsseiten der Zeitung wirklich intensiv und aufmerksam lesen, oder ob Sie dem Nachbarn bei seinem Vortrag über seine Briefmarkensammlung lauschen – bleiben Sie interessiert.

Wichtig ist dies, weil es Ihnen im Geschäftsleben immer wieder passieren wird, dass Themen zur Sprache kommen, die Sie nicht wirklich interessieren. Doch gerade in diesen Fällen, können Sie durch intensives Hinhören Botschaften entdecken, die Sie Ihr Gegenüber besser verstehen lassen, und das kann zu einem späteren Zeitpunkt sehr nützlich sein.

Also bleiben Sie am Ball!

Ihr Andreas Nemeth

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