Bringen Sie sich zum Laufen

Bloß nicht an den Mann mit dem Hammer denken, lieber überlegen, wie man die nächsten Meter schafft. © Stefan Klever

Bloß nicht an den Mann mit dem Hammer denken, lieber überlegen, wie man die nächsten Meter schafft. © Stefan Klever

Es gibt Vorstellungen, die verursachen bei jedem Menschen eine mehr oder weniger schnell vorübergehende Schockstarre. Bei dem einen reicht dafür schon der Gedanke an Spinnen, beim anderen ist es der bevorstehende erste Fallschirmsprung. Hier wie dort bringt uns die Erstarrung genauso wenig weiter, wie die oftmals zeitgleich ablaufenden Horrorszenarien à la: Was, wenn die Spinne giftig ist, was, wenn ich schlafe und sie über mein Gesicht krabbelt, was, wenn der Fallschirm sich nicht öffnet, was, wenn ich mich nicht traue, zu springen.

Besser als sich durch gruselige Vorstellungen und Gedanken zu lähmen, ist es, sich  im übertragenden Sinne am Laufen zu halten. Das tun Sie, indem Sie sich weiterbringende Fragen stellen. Nämlich: Wie geht es? oder Wie könnte es gehen? Auf diese beiden Fragen produziert Ihr Gehirn nämlich sofort wieder mögliche Lösungen.

Seltsamerweise sind viele Menschen es nicht gewohnt, sich diese beiden Fragen zu stellen. Kommt dann noch hinzu, dass ein Problem auftaucht, das sie erstarren lässt, fallen sie dem oder der Betroffenen erst recht nicht ein. Es sei denn – richtig – es wird trainiert. Und zwar am besten immer dann, wenn Sie oder Menschen, die Ihnen wichtig sind, vor einer Herausforderung stehen. Gewöhnen Sie sich in diesen Fällen an, sich als erstes diese beiden Fragen ins Bewusstsein rufen.

Ich verspreche Ihnen, wenn Sie sich und Ihr Gehirn auf diese Fragestellung trainiert haben, werden Ihnen immer und zu jeder Zeit mögliche Lösungswege einfallen. Unterstützend können Sie auch schriftlich an Probleme herangehen. Schreiben Sie sich auf ein Blatt Papier die Herausforderung und darunter die Frage: Wie geht es weiter? Und jetzt notieren Sie alles, was Ihnen spontan in den Sinn kommt, ohne eine gedankliche Bremse. Sie werden über die Vielzahl an Lösungsvorschlägen, die in Ihnen schlummern, staunen!

Ihr
Andreas Nemeth

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