Begeisterungspotenziale lassen sich entwickeln.

Begeisterungspotenziale lassen sich entwickeln.

Die gute Nachricht des Tages:

Jeder Mensch besitzt ein einzigartiges Begeisterungspotenzial. Damit Sie den größtmöglichen Nutzen aus Ihrem persönlichen Begeisterungspotenzial ziehen können, sollten Sie vor allem eines werden

Ein Begeisterungsdenker!

Wenn Sie erst einmal ein Begeisterungsdenker sind, dann kann auf Ihrem Weg zu einem aktiven Leben fast nichts mehr schief gehen. Denn alles, was wir Menschen tun, vollbringen und leisten, wird vor allen Dingen durch unser Denken bestimmt.

Jeder Handlung geht ein Denkprozess voraus.

Ohne diesen Denkprozess würde nur sehr wenig auf dieser Welt bewegt werden. Ausnahmen von dieser Regel sind die uns angeborenen Reflexe. Wenn Menschen zum Beispiel in eine Gefahrensituation kommen, überlegen wir meist nicht sehr lange, sondern handeln instinktiv. Ansonsten arbeitet vor jeder Entscheidung oder Handlung unser Gehirn und wir überlegen, was wir machen, wie wir uns verhalten können.

Diese Gedanken werden wiederum von unseren Erfahrungen, Erlebnissen oder auch Gefühlen bestimmt. Viele Menschen glauben, dass Sie ihre Entscheidungen rein aus dem Verstand heraus treffen. Doch in Wirklichkeit werden wir alle mehr oder weniger von unserem Unterbewusstsein gesteuert.

Eine Branche, die sich genau dieses Wissen jeden Tag zu Nutze macht, ist die Werbebranche. Wenn Sie sich die unterschiedlichen Werbespots ansehen, werden Sie schnell feststellen, wie hier gezielt auf unser Unterbewusstsein Einfluss genommen wird.

Sie haben mit Sicherheit schon folgenden Werbespot gesehen: Eine glückliche Familie sitzt in ihrer Traumvilla. Die Kinder spielen in einem parkähnlichen Garten. Die Sonne scheint, so wie es in Deutschland nur selten der Fall ist. Alle machen einen überaus glücklichen Eindruck. Erst am Ende dieser Szenen taucht der Name einer Bausparkasse auf, bei der Sie einen Vertrag abschließen sollen, damit Sie genau so glücklich werden wie die Protagonisten. Das zumindest suggeriert diese Werbung.

Die Werbebranche nutzt auch in diesem Fall die Tatsache, dass Ihr Unterbewusstsein den Großteil Ihrer Entscheidungen beeinflusst. Und das ist bei jeder Wahl, die Sie in Ihrem Leben machen so. Ausgerüstet mit dieser Information, brauchen Sie jetzt nur noch eines, um sich zu einem Begeisterungsdenker zu entwickeln:

begeisterungspotenzial

Das Unterbewusstsein hilft / Photo Pixabay

Das permanente Training Ihres Unterbewusstseins!

Damit betreten Sie keineswegs Neuland, sondern dieses spezielle Training ist Ihnen bestens vertraut.

Als Sie zum Beispiel das Laufen erlernten, haben Sie wahrscheinlich den gleichen Lernprozess absolviert wie alle anderen Menschen auch: Sie haben sich auf Ihre Beinchen gestellt und sind nach dem ersten Schritt auf die Nase gefallen. Doch Sie haben nicht aufgegeben, sondern weitere Versuche unternommen, und zwar so lange, bis es mit dem Laufen geklappt hat. Mittlerweile laufen Sie wahrscheinlich wie ein junger Gott. Denken Sie aber bei jedem Schritt nach? Ich glaube nicht. Das Laufen ist für Sie ein unbewusster Prozess geworden.

Genau auf diese Art und Weise haben Sie sich mit der Zeit eine Unmenge an Fähigkeiten angeeignet. Vieles davon ist uns gar nicht mehr präsent. So fahren Sie heute wahrscheinlich Auto und wissen ganz selbstverständlich, wann Sie welchen Gang einlegen müssen. Denn selbst der Vorgang des Autofahrens ist in Ihr Unterbewusstsein übergegangen.

Wie das Auto fahren, Laufen und Sprechen sind all Ihre Verhaltensweisen irgendwann zu einem festen Bestandteil Ihres Unterbewusstseins geworden. Die meisten dieser unbewussten Verhaltensweisen und Fähigkeiten sind Ihnen im Alltag sehr hilfreich. Denn es wäre sehr anstrengend, den ganzen Tag über die Vielzahl an anfallenden Tätigkeiten nachzudenken. Wäre dies der Fall, hätten wir sehr wenig Zeit, andere Dinge in Angriff zu nehmen.

Welche Verhaltensweisen Sie sich bezüglich Ihrer Begeisterung im Laufe der Zeit antrainiert haben – dies ist nun die entscheidende Frage.

Sind diese Verhaltensweisen bezüglich der Begeisterung nicht so förderlich, ist das kein Problem. Denn alles, was Sie sich im Laufe Ihres Lebens antrainiert haben, können Sie auch wieder ab- bzw. umtrainieren.

Wenn Sie in England mit Ihrem Auto den Urlaub verbringen, werden Sie Ihre gewohnte Fahrweise, immer rechts zu fahren, umtrainieren müssen. Auch das wird anfänglich nicht ganz ohne Schwierigkeiten vonstattengehen. Nach ein paar Tagen jedoch werden Sie problemlos mit dem Linksverkehr zurechtkommen. Und das, obwohl Sie vielleicht jahrzehntelang rechts gefahren sind.

Genauso verhält es sich mit der Steuerung Ihres Begeisterungspotenzials. Nur weil Sie Ihr Begeisterungspotenzial in der Vergangenheit nicht gezielt eingesetzt haben, heißt dies nicht, dass Sie dessen Steuerung niemals erlernen werden. Sie können sogar ganz allein bestimmen, wie Sie die Steuerung Ihrer Begeisterung einsetzen wollen. Auch dafür brauchen Sie nur ein wenig Training. Es lohnt sich auf jeden Fall für Sie. Denn dieses Training wird mit Sicherheit einen genauso großen Einfluss auf Ihr Leben haben wie zum Beispiel das Laufen lernen.

Dass dem so ist, beweist mir persönlich immer wieder einer unserer Nachbarn. Er ist seit einem Unfall an den Rollstuhl gefesselt. Doch dieser Mann sitzt nicht in seinem Rollstuhl und klagt über sein Schicksal, sondern er düst in der Weltgeschichte herum, um anderen Menschen in ähnlichen Situationen Mut zu machen. Er unterrichtet Kinder im Rollstuhlbasketball und hält Vorträge an Rehakliniken für Unfallopfer.

Vor allem aber strahlt er eine Lebensfreude aus, die mich immer wieder in Erstaunen versetzt. Trotz vieler Rückschläge, die manchen gesunden Menschen in tiefsten Trübsinn getrieben hätten, hat er eine Begeisterung entwickelt, die man schlichtweg phänomenal nennen könnte. Und als ich ihn nach seinem Geheimnis befragte, antwortete er mir nur: „Ich mache genau das, was du in deinen Seminaren empfiehlst, und zwar trainiere ich tagtäglich die Steuerung meiner Begeisterung!“

Wenn ein Mensch in dieser Situation das schafft,, dürfte das Training Ihrer Begeisterungssteuerung doch ein Klacks für Sie sein. Oder, was meinen Sie?

Damit Ihnen das auch wirklich gelingt, trainieren Sie einfach einen neuen Automatismus in Ihrem Denksystem.

Jetzt bleibt nur noch die Frage zu klären, wie die Integration zu schaffen ist. Sie werden sehen, das klappt problemlos. Die einzige Voraussetzung, die Sie für diesen Prozess benötigen, ist:

Ihre Ausdauer!

Denn wie beim Laufen lernen bedarf dieser Prozess einer gewissen Übung. Schließlich heißt es nicht umsonst: Übung macht den Meister. Doch ich garantiere Ihnen: Von dieser Meisterschaft werden Sie persönlich profitieren, und zwar in allen Dingen, die Sie noch in diesem Leben vorhaben.

Das Prinzip des Begeisterungsdenkens ist ebenfalls völlig simpel. Stellen Sie sich bei allen Tätigkeiten, Entscheidungen oder in allen Situationen nur diese Frage

Was begeistert mich an ………………….?

Diese Frage lassen Sie ebenfalls zu einem Automatismus werden. Er wird mit der Zeit wie ein Autopilot in Ihrem Leben wirken.

Egal, vor welcher Aufgabe Sie stehen, Sie werden begeistert über die jeweilige Herausforderung denken. Unabhängig davon, welches Problem zu lösen ist – Sie werden eine oder sogar mehrere Lösungen finden. Welche Entscheidung in Ihrem Leben auch ansteht, als zukünftiger Begeisterungsdenker oder als zukünftige Begeisterungsdenkerin, werden Sie positiv an Neues herangehen und immer den richtigen Weg finden. Und die von Ihnen getroffenen Entscheidungen werden begeisternde Auswirkungen auf Ihr gesamtes Leben haben. Ob Sie beruflicher oder privater Art sind, es wird immer die Entscheidung eines Begeisterungsdenkers sein; dieser kommt zu völlig anderen Schlussfolgerungen als ein „Normaldenker“. Denn ein Begeisterungsdenker überlegt und handelt in anderen Dimensionen.

Wenn er eine Aufgabe zu lösen hat, ist sein erster Gedanke: „Was begeistert mich an dieser Aufgabe?“ Der „Normaldenker“ denkt vielleicht: „Oh, Gott ein Problem! Was kann alles passieren?“ oder „Oh je, eine Aufgabe! Was hängt da alles mit dran?“

Bei beiden fängt das Gehirn jetzt an, im Denkprozess die geforderten Antworten zu liefern. Auf die Frage: „Was begeistert mich an dieser Aufgabe?“, wird das Gehirn erarbeiten, welche Faktoren an dieser Aufgabe begeisternd sein könnten. Und glauben Sie mir, das aktive Gehirn eines Menschen findet fast immer die geforderten Antworten.

Viel Erfolg als Begeisterungsdenker!

Andreas Nemeth

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