Begeisterung steckt an!

 Welches Begeisterungspotenzial besitze ich bereits?

Dies ist eine ganz entscheidende Frage, sobald es darum geht dem persönlichen Begeisterungspotenzial auf die Spur zu kommen. Die gute Nachricht ist: Jeder Mensch besitzt ein ganz spezielles Begeisterungspotenzial. Die Frage ist nur: Welche Ausmaße hat dieses Potenzial bei einem Menschen? Meine Antwort lautet:

Unser Begeisterungspotenzial hat gigantische Ausmaße!

Ich persönlich habe noch keinen Menschen kennen gelernt, der nicht ein gigantisches Begeisterungspotenzial besitzt. Selbst der größte Langeweiler, der antriebsärmste Mitarbeiter oder der lustloseste Jugendliche hat bei genauerem Hinsehen ein enormes Begeisterungspotenzial. Man benötigt nur den passenden Schlüssel, der das Schloss öffnet und das vorhandene Begeisterungspotenzial zum Vorschein bringt. Und Sie werden sehen, dass dieser Schlüssel bei jedem Menschen zu finden ist. Lediglich die Methode ihn zu erhalten, unterscheidet sich von Fall zu Fall.

Doch schauen wir erst einmal, welche verschiedenen Formen von Begeisterungspotenzialen bei unterschiedlichen Menschen vorhanden sein können: Da ist zum einen die Begeisterung für gewisse Hobbys. Das kann die Begeisterung für Aktivitäten im World Wide Web oder bei Facebook sein. Es kann ein Sportverein sein, für den sich ein Mensch begeistert. Den einen begeistert es, zu wandern, den anderen macht es glücklich, jeden Morgen seine 1000 Meter im Schwimmbad zu absolvieren.

Begeisterung im Job

Es soll sogar Menschen geben, die sich für Ihren Beruf engagieren und mit Begeisterung ihren Job ausüben. Andere begeistern sich wiederum für ihre Kinder. Die Beschäftigung mit karitativen, politischen oder ökologischen Themen zeugt ebenfalls von hoher Motivation und Engagement für die jeweilige Sache.

Es ist völlig unerheblich, wofür sich ein Mensch begeistert. Hauptsache ist, dass es für jeden Menschen irgendeine Beschäftigung gibt, die er hoch motiviert ausführt.

Kinder – Unsere Vorbilder

Wenn wir uns zum Beispiel Kinder anschauen, dann werden wir bei den meisten Kids ein großes Begeisterungspotenzial entdecken. Ein Baby begeistert sich für die allerkleinsten Dinge dieser Welt. Es entdeckt täglich Neues – eine teure Blumenvase fasziniert dieses Baby, genauso wie ein einfaches Glas.

Ist dieses Kleinkind dann etwas größer, begeistert es sich für die Spielkameraden im Kindergarten. Die einfachsten Spiele erzielen oftmals die größten Wirkungen. Später, in der Schule, begeistert sich dieses Kind vielleicht für die Streiche, die es den Lehrern spielt; wenn man Glück hat, sogar für das eine oder andere Schulfach. Doch bei einigen lässt die Begeisterung bereits in diesem Alter schon ein wenig nach. Im schlimmsten Fall hat ein Jugendlicher, dann die so genannte „Null-Bock-Mentalität“. Jetzt bedarf es bereits größerer Effekte, um Begeisterungsstürme auszulösen. Auf jeden Fall ist häufig zu beobachten, dass die Begeisterung mit zunehmendem Alter rapide nachlässt.

Frust – Der schleichende Prozess

Wie entsteht nun diese Entwicklung bei den kleinen und großen Erdenbürgern? Dies funktioniert folgendermaßen: Das vorhandene Begeisterungspotenzial wird sehr oft langsam, aber sicher unterdrückt. Und zwar nicht von dem Kleinkind oder Schüler, sondern von deren Umfeld.

Die Anfänge sind meist ganz harmlos: „Lass die Finger davon weg! Sei nicht so neugierig. So etwas fragt man doch nicht!“, sind oftmals die Forderungen besorgter Eltern. „Dir wird das Lachen auch noch vergehen, wenn Du erst einmal groß bist! Du wirst auch noch lernen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt! Jetzt beginnt der Ernst des Lebens!“, sind weitere beliebte Sprüche, um Kinder auf das „harte“ Leben vorzubereiten. In der Schule angekommen, geht es dann weiter: „Nicht für die Schule lernen wir, sondern für das Leben! Wer laut lacht, geht vor die Türe!“. Später dann in der Ausbildung oder an der Uni klingen die Begeisterungsunterdrücker folgendermaßen: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Ohne Schweiß kein Preis. Wir sind nicht da, um Spaß zu haben, sondern um Ihre Ausbildung voranzubringen!“. All das sind Aussagen, die das Begeisterungspotenzial in Grenzen halten, soweit es zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch erkennbar ist.

Unternehmenskulturen, die begeistern

Glücklicherweise gibt es auch zahlreiche Unternehmen, in denen begeisterte Mitarbeiter und engagierte Führungskräfte begeisterte Kunden in einer freudigen Unternehmenskultur mit Enthusiasmus betreuen. Doch diese Begeisterungsfaktoren sind nicht von alleine entstanden, sondern das Ergebnis eines permanent verlaufenden Prozesses – dem Ausgraben der jeweils vorhandenen Begeisterungspotenziale in einem Unternehmen.

Wie gräbt man nun das vorhandene Begeisterungspotenzial aus? Dies ist gar nicht so schwierig, wie wir vielleicht denken. Wenn man erst einmal erkannt hat, dass dieses Begeisterungspotenzial existiert, kann man sich auf Entdeckungsreise begeben. Dafür brauchen wir einen Bleistift, ein wenig Zeit und ein bisschen Muße. Und dann beantworten wir uns einfach ein paar Fragen.

 

Folgenden Fragen könnten das sein:

Was hat mich in meinem Leben bereits alles begeistert?

Was hat mir in meinem Leben große Freude bereitet?

Welche Menschen haben mich begeistert?

Welche Erlebnisse haben in mir Begeisterung freigesetzt?

Welche zwischenmenschlichen Begegnungen haben in mir positive Gefühle ausgelöst?

 

Sollte uns aus der jüngeren Vergangenheit nichts einfallen, dann lohnt es sich ein wenig weiter zurück zu denken. In unserer Kindheit oder Jugend gab es sicherlich eine Menge Situationen, in denen wir uns begeistert haben.

Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit den oben genannten Begeisterungsfragen zu beschäftigen und jederzeit unsere Wahrnehmung auf unser persönliches Begeisterungspotenzial zu lenken.

 

Eine begeisternde Zeit wünscht

 

Andreas Nemeth

 

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