Begeben Sie sich auf Schatzsuche!

Früher oder später stößt jeder auf sein Begeisterungspotenzial. © pixbull / Fotolia

Früher oder später stößt jeder auf sein Begeisterungspotenzial. © pixbull / Fotolia

Bekannte von uns haben einen sehr freundlichen und sehr begeisterungsfähigen Hund. Ganz gleich, ob Zwei- oder Vierbeiner, er läuft auf jeden schwanzwedelnd zu, gibt seiner Begeisterung durch verschiedenste ulkige Töne Ausdruck und scharwenzelt so lange um einen herum, bis man ihn endlich streichelt. Wo Hundetrainer den Kopf schütteln – schließlich bestimmt der Mensch, wann gestreichelt wird – frage ich mich: Warum reagieren wir eigentlich bei Menschen, die ihrer Freude derart überschwänglich Ausdruck verleihen, eher zurückhaltend? Warum ist bei uns das Gemäßigte, ja das Mittelmaß, gefragter als die Begeisterung und pure Lebensfreude?

Eine Antwort darauf habe ich nicht. Aber manchmal bringt einen das Nachdenken über eine Frage ja auch schon einen Schritt weiter. Das Potenzial, sich so richtig zu begeistern, steckt in jedem von uns. Nur haben einige Menschen vergessen, dass dieses Wundermittel, das so viel Positives bewirken kann, in ihnen schlummert – so manches Mal haben auch die Lebensumstände ihren Teil dazu beigetragen.

Dabei ist Begeisterung ein wahres Allheilmittel. Es kann in Krisenzeiten, sei es in Unternehmen, in Ehen oder in finanziellen Schwierigkeiten, unterstützen und helfen, weil Begeisterung das Bedrückende nimmt und Hoffnung wachsen lässt. Begeis­te­rung setzt neue Energien und Kreativität frei – ein wahre Welle von Optimismus entsteht, und Perspektiven erscheinen, wo vor kurzem noch Trübsal herrschte.

Das Gute ist: Ganz gleich, wie tief verschüttet das Begeisterungspotenzial auch ist, man kann es mit Leichtigkeit wieder ausgraben, sofern der Wille dazu vorhanden ist.

Viel Spaß beim Buddeln wünscht
Ihr
Andreas Nemeth

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