Auf Glück programmiert

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Es ist gar nicht schwer, sich auf Glück zu programmieren. © Sashkin / Fotolia

Es ist gar nicht schwer, sich auf Glück zu programmieren. © Sashkin / Fotolia

Eines meiner Lieblingsthemen ist das Glück. Was ist Glück überhaupt? Was macht Menschen glücklich? Und so weiter … Einer, der ebenfalls seit vielen Jahren die Fährte des Glücks verfolgt, ist der Harvard-Professor Shawn Achor, und zwar auf wissenschaftlichem Niveau. Er hat im Rahmen seiner Forschung herausgefunden, dass Glück und Erfolg eng miteinander verknüpft sind.

Doch, wie ist es nun: Macht Erfolg glücklich oder Glück erfolgreich? Achor ist zu dem Schluss gekommen, dass Letzteres der Fall ist. Zumindest aber ist es so, dass wir wesentlich mehr erreichen können, wenn wir glücklich sind. Denn während Negativität uns blockiert, ist unser Gehirn deutlich produktiver, wenn wir positiv gestimmt sind. Der Harvard-Professor nennt sogar eine Zahl: Um 31 Prozent leistungsfähiger ist das Gehirn eines glücklichen Menschen!

Jetzt ist es beileibe nicht so, dass Glück automatisch erfolgreich macht. Bedauerns­werter Weise nutzen nur sehr wenige von uns dieses um fast ein Drittel höhere Potenzial das aus Glück erwächst. Achor führt das darauf zurück, dass die meisten meinen, dass Erfolg durch harte Arbeit erreicht werden könnte und dass der wachsende Erfolg zu mehr Glück führen würde. Ein Irrtum, so der Wissenschaftler: „Jedes Mal, wenn das Gehirn einen Erfolg verbucht, wird die Latte danach höher gelegt. Wenn Glück auf der anderen Seite von Erfolg steht, wird das Gehirn nie dorthin gelangen“, erläutert er.

Weniger auf Ziele in der Zukunft fokussieren, stattdessen mehr im Hier und Jetzt Zufriedenheit finden, lautet die Empfehlung. „Wenn wir einen Weg finden, im gegenwärtigen Moment positiv zu sein, dann funktioniert unser Gehirn besser, sodass wir in der Lage sind, härter, besser und intelligenter zu arbeiten“, erklärt Achor. Erreichen lässt sich das übrigens, so Achor, indem man über 21 Tage jeden Tag drei neue Dinge aufschreibt, für die man dankbar ist. Nach drei Wochen ist das Gehirn dann sozusagen auf Glück programmiert.

Ihr
Andreas Nemeth

P.S. Ausführlich ist das Interview mit Shawn Achor in der Huffington Post vom 12. Januar nachzulesen.


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