Andere zu respektieren, heißt sich selbst zu achten

Menschen zu signalisieren, dass man sie als Person achtet und ihre Tätigkeit zu schätzen weiß, kommt im Alltag oftmals zu kurz. Dabei wären wir alle glücklicher, wenn wir genau das tun würden. Warum also nicht mal zur Politesse sagen: „Ich weiß, dass ohne Sie in dieser Stadt schon längst das totale Parkchaos ausgebrochen wäre.“ Oder bei der nächsten Urlaubsdiskussion den Partner mit der Aussage überraschen: „Ich kann gut verstehen, dass es dich in die Berge zieht und die Beharrlichkeit, mit der du dafür eintrittst ist wirklich bewundernswert.“ Ein Mitarbeiter würde sich vermutlich über folgende Äußerung freuen: „Ich finde es sehr gut, dass Sie mir Ihre Meinung zu diesem Projekt so offen sagen. Außerdem ist es sehr positiv, dass Sie so engagiert für Ihre Meinung eintreten.“

Wo bleiben ich und meine Bedürfnisse in diesen Gesprächen werden sich vielleicht einige fragen. Nun, in dem Moment, in dem Sie die Sprache des Glücks anwenden, bereiten Sie sich schon die ersten Glücksgefühle. Kommuniziert nämlich ein Mensch nach dieser Glücksmethode mit anderen, beschert er sich unbewusst angenehme Gefühle. Das ist bei Auseinandersetzungen eher nicht der Fall oder? Der Grund: Voraussetzung dafür, einen anderen Menschen lieben, akzeptieren, respektieren zu können, ist immer, dass man das Gleiche für sich selbst empfindet. Drücken Sie also Ihren Respekt einem anderen Menschen gegenüber aus, so bringen Sie auch sich selbst diese Achtung entgegen.

Es geht nicht um Harmonie, es geht darum, andere Meinungen zu respektieren

Natürlich sind wir mit unseren Mitmenschen weder im privaten noch im beruflichen Umfeld immer einer Meinung. Und das muss auch gar nicht so sein. Die Frage ist aber, wie wir erstens unsere eigene Meinung mitteilen und zweitens, wie wir damit umgehen, wenn jemand einen anderen Standpunkt vertritt. Wer die Meinungen anderer respektiert, ist offen gegenüber konstruktiven Vorschlägen, Alternativen und Lösungen und vermeidet so negative „Vibes“ in Form von Streit, der ohnehin nur zu Blockaden führt.

Ihr
Andreas Nemeth


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